Pferdeosteopathie
Wenn sich dein Pferd verändert, lohnt es sich genauer hinzuschauen.
Läuft dein Pferd nicht mehr so locker wie gewohnt? Fällt ihm das Angaloppieren schwer, baut es schlecht Muskulatur auf oder fühlt es sich im Training plötzlich anders an? Eine osteopathische Untersuchung und Behandlung kann helfen, Bewegungseinschränkungen zu erkennen, Zusammenhänge einzuordnen und den passenden nächsten Schritt zu finden.
Auch wenn gerade nichts auffällt, kann es sinnvoll sein, dein Pferd regelmäßig untersuchen zu lassen. Sport oder Freizeit spielen dabei keine Rolle, denn jedes Pferd bewegt sich unter einer Belastung, die sein Körper von Natur aus nicht kennt. Eine kontinuierliche Begleitung hilft dabei, diesen Zustand zu erhalten und frühzeitig zu bemerken, wenn sich etwas verändert. So lässt sich oft gegensteuern, bevor aus einer kleinen Veränderung ein größeres Thema wird.
Ich komme dafür zu dir in den Stall im Raum Sottrum, Rotenburg, Bremen, Achim, Verden, Zeven, Osterholz-Scharmbeck und Umgebung.
Wann kann eine osteopathische Untersuchung sinnvoll sein?
Dir fällt auf, dass
- dein Pferd anders läuft als gewohnt
- es Schwierigkeiten hat anzugaloppieren
- es ihm schwer fällt sich zu biegen
- es Verspannungen zeigt
- trotz Training kaum Muskulatur aufbaut
- sich im Genick verwirft
- sein Verhalten verändert hat
- seinen Schweif schief hält
Eine Untersuchung kann außerdem sinnvoll sein
- nach einer Verletzung
- nach längerer Pause
- nach einer Zahnbehandlung
- nach einer Operation
- vor dem Saisonstart
- zur Verlaufskontrolle
- bei wiederkehrenden Beschwerden
- bei bekannten Befunden
Mehr als Blockaden lösen
Viele Pferde zeigen Verspannungen, Bewegungseinschränkungen oder sogenannte Blockaden. Häufig sind sie jedoch nicht die eigentliche Ursache, sondern die Folge eines anderen Problems. Das erlebe ich in meiner täglichen Arbeit immer wieder.
Deshalb betrachte ich die osteopathische Untersuchung nie losgelöst vom Alltag deines Pferdes. Haltung, Fütterung, Training, Hufbearbeitung, Equipment und bereits bekannte Befunde fließen immer in meine Einschätzung ein.
Osteopathie ist kein Selbstzweck.
Eine Behandlung ist nur dann sinnvoll, wenn sie deinem Pferd wirklich weiterhilft. Manchmal ist sie der richtige Weg. Manchmal zeigt die Untersuchung, dass zunächst eine andere Maßnahme sinnvoller ist.
Was Osteopathie leisten kann und was nicht
Unterstützt bei
- Rückenschmerzen
- Arthrose (z.B. Spat, Schale)
- Kissing Spines
- Stoffwechselproblemen
- COB
- Headshaking
- Myofaszialer Dysfunktion
Ersetzt keine
- tierärztliche Untersuchung
- tierärztliche Diagnostik
- tierärztliche Behandlung
Reicht alleine nicht aus bei
- Defiziten in der Haltung
- Fütterungsmängeln
- mangelnder Hufbalance
- chronischen Schmerzen
- unterschwelligen Larmheiten
- andauerndem Stress im Alltag
So einfach buchst du einen Termin:
Pferd · Osteopathie
Osteopathische Behandlung Pferd
60 - 75 Min · 195 € inkl. 19% MwSt.
TERMIN BUCHEN → ZUM KONTAKTFORMULAR →Liegt dein Stall innerhalb von 30 km um 27367 Stuckenborstel? Dann kannst du deinen Termin direkt online buchen. Deine Buchung ist zunächst unverbindlich. Ich melde mich danach bei dir, um den Termin zu bestätigen oder dir einen Alternativvorschlag zu machen.
Ist dein Stall weiter weg, bedeutet das nicht automatisch, dass ich nicht komme. Melde dich einfach über das Kontaktformular, und wir schauen gemeinsam, ob und wie es passt.
Nachdem wir einen Termin vereinbart haben, erhältst du automatisch den passenden Anamnesebogen per Mail zugeschickt. Bitte fülle ihn vorab aus, damit ich gut vorbereitet in den Termin gehen kann.
Ab dem 31. km um 27367 Stuckenborstel fallen zusätzliche Fahrtkosten an.
So läuft der Termin ab
was es vor und nach dem Termin zu beachten gibt
Das Pferd direkt vor der Behandlung bitte nicht reiten, longieren oder laufen lassen! Bitte sorge dafür, dass das Pferd für die Behandlung sauber und trocken ist.
Für die Behandlung sollte ein ruhiger Ort gewählt werden, an dem das Pferd sich sicher fühlt und entspannen kann. Wenn möglich wäre es schön den Reitplatz, einen Roundpen oder die Halle zu nutzen, da sich das Pferd während der Behandlung mitteilen darf und nicht durchgehend stillstehen muss.
Die osteopathische Therapie ist nachhaltig nur effektiv, wenn Haltung, Fütterung, Ausbildung und Training auf das Pferd abgestimmt sind. Es empfiehlt sich, dass Besitzer, Reiter, Trainer/Reitlehrer, Tierarzt & Osteopath im Anschluss zusammenarbeiten.
„Die Krankheit finden kann jeder, die Gesundheit finden ist das Ziel des Osteopathen.“
Andrew T. Still
Weitere Unterstützung für dein Pferd
Nicht immer ist eine osteopathische Behandlung der richtige erste Schritt. Wenn du noch unsicher bist, welche Unterstützung dein Pferd braucht oder verschiedene Befunde und Beobachtungen gemeinsam einordnen möchtest, kann ein Orientierungsgespräch der sinnvollste Einstieg sein.
WAS KOSTET EINE BEHANDLUNG?
HÄUFIGE FRAGEN
Woran erkenne ich, ob eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein könnte?
Viele Pferde zeigen ihre Beschwerden nicht durch eine deutliche Lahmheit. Ein verändertes Gangbild, Schwierigkeiten beim Biegen, Taktfehler, wiederkehrende Verspannungen, Probleme beim Muskelaufbau oder Veränderungen unter dem Sattel können Hinweise sein.
Mein Pferd lahmt. Ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?
Bei einer akuten oder hochgradigen Lahmheit sollte dein erster Ansprechpartner der Tierarzt sein. Bestehen die Beschwerden bereits länger oder kehren sie immer wieder zurück, kann eine osteopathische Untersuchung sinnvoll sein. Zeigt sich während meines Termins, dass eine weiterführende Diagnostik notwendig ist, spreche ich das offen an.
Im Zweifel gilt: Lieber einmal mehr tierärztlich abklären lassen.
Muss mein Pferd bereits tierärztlich untersucht worden sein?
Nicht unbedingt. In manchen Fällen ist eine tierärztliche Untersuchung bereits erfolgt, in anderen zeigt sich erst während meines Termins, dass eine weiterführende Diagnostik sinnvoll ist.
Was passiert, wenn eine osteopathische Behandlung nicht sinnvoll ist?
Dann sprechen wir offen darüber. Manchmal zeigt die Untersuchung, dass zunächst eine tierärztliche Diagnostik oder eine andere Maßnahme sinnvoller ist. Auch das gehört für mich zu einer verantwortungsvollen Betreuung.
Wie oft sollte mein Pferd osteopathisch behandelt werden?
Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Manche Pferde profitieren von einem einzelnen Termin, andere benötigen mehrere Behandlungen oder eine längerfristige Begleitung. Gemeinsam entscheiden wir anhand der Entwicklung deines Pferdes, was sinnvoll ist.
Kann ich mein Pferd auch vorsorglich untersuchen lassen?
Ja. Eine regelmäßige Untersuchung kann helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Beweglichkeit deines Pferdes langfristig zu erhalten. Ob und in welchem Abstand das sinnvoll ist, hängt von Alter, Nutzung und individueller Situation ab.
Wie schnell sehe ich Veränderungen bei meinem Pferd?
Das ist individuell verschieden. Manche Anpassungen wirken sich schnell aus, andere brauchen mehrere Tage.
Warum kommt das Problem trotz Behandlung immer wieder?
Häufig ist die Blockade nicht die Ursache, sondern die Folge. Solange es für den Körper deines Pferdes noch einen Grund gibt die Blockade aufrecht zu halten, wird sie immer wiederkommen. Deshalb ist es sinnvolle auch einen Blick auf Haltung, Training, Fütterung, Hufe und bekannte Befunde zu werfen.
Wieso kann es passieren, dass mein Pferd nach der Behandlung schlechter als vorher läuft?
In den ersten Tagen nach einer osteopathischen Behandlung kann sich das Bewegungsgefühl deines Pferdes vorübergehend verändern. Manche Pferde wirken zunächst etwas steifer oder bewegen sich ungewohnter. Das kann eine normale Reaktion auf die Behandlung sein und ist häufig mit einem Muskelkater beim Menschen vergleichbar.
In manchen Fällen löst die Behandlung jedoch auch eine Kompensation, die dein Pferd bisher genutzt hat, um eine andere Einschränkung oder einen Schmerz auszugleichen. Dadurch kann eine bereits vorhandene Problematik deutlicher sichtbar werden.
Zeigt dein Pferd nach der Behandlung eine deutliche Lahmheit oder verschlechtert sich sein Zustand anhaltend, sollte dies tierärztlich abgeklärt werden. In solchen Fällen ist es wichtig herauszufinden, welche Ursache dein Pferd bisher kompensiert hat und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind.
Wie lange sollte mein Pferd nach der Behandlung pausieren?
In der Regel empfehle ich, zwei Tage auf das Reiten zu verzichten. Spaziergänge, Weidegang oder leichte gymnastizierende Bodenarbeit können dein Pferd in dieser Zeit sinnvoll unterstützen. Die Empfehlungen passe ich immer an die jeweilige Situation an.
Was passiert, wenn mein Pferd sich nicht anfassen lässt?
Dann bekommt dein Pferd die Zeit, die es braucht. Mir ist wichtig, dass der Termin für dein Pferd kein negatives Erlebnis wird. Der Schwerpunkt liegt in diesem Fall nicht auf einer möglichst umfangreichen Behandlung, sondern darauf, Vertrauen aufzubauen. Erfahrungsgemäß fällt vielen Pferden der nächste Termin dadurch deutlich leichter.
Was kostet ein osteopathischer Termin?
Die Kosten für die Pferdeosteopathie findest du unter Preise.
Ersetzt die osteopathische Untersuchung den Tierarzt?
Nein. Eine osteopathische Untersuchung kann Hinweise liefern, ersetzt aber niemals eine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Kontaktiere mich
Hast du Fragen? Oder wünscht du einen Behandlungstermin? Dann nehme gerne Kontakt zu mir auf und erzähl mir worum es bei deinem Pferd geht.
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